Positives und ...

Hier gibt's Positives und ... ein bisschen Überflüssiges vielleicht. Ich möchte hier die schöne Erinnerung an damals festhalten. Es darf gelacht werden.

"Püppi püttern." - sagte irgendwer.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: In der Schulzeit sagte ein Lehrer über mich:

"Stefan Siegmund-Schultze isst ein Brot mit Sulze!" – Ich muss dazu sagen, dass er für jedes Kind einen Reim hatte!

Schon alt: "Püppi Nase appenabbelt, Sägepäne auße Bauchepuult!" Ich übersetze: "Puppe die Nase abgeknabbert, Sägespäne aus dem Bauch gepult."


Oma: "I so will ich und so woll ich!"

Oma: "Das ist ja Mumpitz!"

Oma: "Leg man da hin!" = sollte heißen: "Danke schön. Wenn du noch ein Geschenk für mich hast, dann leg das man da hin." (wenn ein Lob kam oder so).

Oma: "Ich lass' mir nichts aus der Hand nehmen. Ich bin doch kein Bremer!"


Katharina: Sie gebrauchte das Wort: "geschumpfen" - Partizip von "schimpfen". Und: "geschluffe" von "schlafen".


Mutti zu uns abends: "Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt."

Mutti: "Das kannst du machen, wie Sie woll'n."

Mach, wo du willst, nur nicht auf 'n Teppich.

Vermischtes: "Dinke-Dinke"=Die Schranke. "Einfämeln"=einfädeln. "Fumm"=fliegender Same (sagte Anne).


Andere Menschen in unserer Nachbarschaft sagten früher solche Dinge: "Kümmern Sie sich ja um Sie sich!" - "Glauben Se ja nich, wen Se vor sich haben!" -


Großmutti sagte gerne: "Du musst noch einen Bedanke-mich-Brief an deine Mutter schreiben!"

Großmutti: "Mir ist kalt an die Beine!" - Und auch Großmutti: "das Weigelie" sprach sie so aus: "das Waigeli" (die Betonung auf ai).

Über Großmutti wurde gesagt: "Seht doch, de olle Gake läuft noch Schlittschuh!" - Wir sagten später aus Kenntnis des Schlesischen: "Seht doch, de olle Gake kaschjelt noch auf der Luschje!"