Nur Positives

Auf dieser Unterseite gibt es nur schöne Nachrichten — nur Positives.

Aus meinem Leben - und mehr

Auf dieser Unterseite strebe ich eine exakt chronologische Reihenfolge an. Das ist mir beinahe gut geglückt.

Hier der komplette Film: Ancient Knowledge.


Gemeinde in Leer

Dies ist eine Unterseite, in der ich auch mal etwas Frommes anbiete: ich gehe in eine Gemeinde in Leer, und zwar ist diese in Leer-Loga im Mühlenweg 2c. Das ist bei dem Aldi-Markt hinten in Loga. 

2019
2019

... wir wussten nur Christus  – und Ihn gekreuzigt. Das hier oben ist mein Zuhause: gam-loga.de


Vergebung


Meine Vorfahren und ich

Vorfahren

Siegmund-Schultze, 1958
Familie Siegmund-Schultze, 1958
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Elisabeth
Ein kleiner Nachruf und eine Erinnerung
Nachruf-Predigt Elisabeth.docx
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Mein Vater Hellmuth (1928 - 2005) und meine Mutter Elisabeth (1929 - 2020) sorgten gut für uns, für meine Schwester und mich. Wir zwei Kinder, damals noch nicht an Jesus gläubig, waren sehr zufrieden, dass wir am Sonntag zusammen sangen: „All Morgen ist ganz frisch und neu / des Herren Gnad und große Treu; / sie hat kein End den langen Tag / drauf jeder sich verlassen mag.“

Stefan, 1961
Stefan, 1961

 

Natürlich besuchten wir als ganze Familie Mitglieder der Verwandtschaft, hauptsächlich unsere Omas und den noch lebenden Großvater. Ich erinnere mich besonders an die Großmutter väterlicherseits. Sie ver­wöhnte uns Kinder meistens. Oft tat sie ein bisschen zu viel in diese Verwöhn-Richtung: Zum Beispiel füllte "Großmutti", wie wir sie nannten, die Badewanne sehr, sehr voll Wasser für jedes Kind. - Und das Beste, was man hier erwähnen könnte: sie kletterte auf Hochsitze, obwohl sie schon 78 war!

 

Wir waren sehr gerne bei den Großeltern. Ich habe doch wirklich mit Zigarettenschachteln meines Großvaters gespielt! Daran erinnere ich mich jedenfalls. Die Erinnerungen sind aber eher blass. – Das Foto hier rechts ist aber nur ein Trick.


Meine Mutter war zuerst Zahnarzthelferin (sie konnte auch bis fast zuletzt noch Zähne untersuchen) - und später arbeitete sie als Lohnbuchhalterin, sie lernte Finanzbuchhaltung, bald darauf war sie Blutspendemanagerin und dann Bestrahlungsassistentin in der Strahlentherapie. Die Bestrahlungen, die meine Mutter in der Medizinischen Hochschule Hannover geben musste, waren gefährlich, weil man leicht Fehler machen konnte. Die Bestrahlung wurde vorher berechnet, bevor sie durchgeführt wurde. Diese Berechnung der Zeichnung wurde mit einem Computer bewerkstelligt. Meine Mutter erzählt gerne von den so genannten „Hotspots“. Hotspots mussten bei der jeweiligen Bestrahlung vermieden werden. Sie wurden durch die Berechnung auf einer Zeichnung sichtbar. Man musste eine neue Bestrahlungseinstellung eingeben und berechnen, wenn diese Hotspots auftraten. Was genau sind Hotspots? Diese Hotspots sind keine Internetzugänge in Restaurants, nein: es sind zu intensive Bestrahlungsstellen, die gefährlich waren – besonders für das empfindliche Lungen­gewebe.

Was meine Mutter außerdem gut konnte, war: Privatpersonen und Soldaten – meist am Telefon – zum Blutspenden heranziehen. Das Telefonieren musste schnell gehen, und das Kommen der Soldaten musste auch oft schnell gehen, weil es Notfälle gab, die bei einer Operation auftraten.

Sie leitete acht Jahre lang eine Teilgruppe der "Aglow", einer christlichen Orga­nisation für Frauen. Dort hat sie viel erlebt.


2019
2019

 

Was meine Mutter noch sehr gut musste und wollte, war die Pflege ihres gelähmten Mannes. Sie hatte ihn anfangs in den Rollstuhl und ins Auto hineingehoben, weil es damals keine bessere Methode gab.


Mein Vater arbeitete als Lohnbuchhalter 14 Jahre lang. Danach, als er bei uns zu Hause und unsere Mutter noch einmal in Arbeit war, half er uns oft bei den Hausaufgaben. Hauptsächlich half er uns in Latein, Griechisch, Mathematik und Deutsch. Aber auch in Englisch konnte er die Vokabeln abhören; ich glaube, auch für meine Schwester in Französisch. Mein lieber Vater konnte seinen Rollstuhl mit Motor selbst reparieren - (bis zu einem gewissen Maß, meine Mutter half regelmäßig dabei) – also am Bowdenzug zum Beispiel, selbst Zündkerzen wechseln und selbst den Vergaser ausein­ander­nehmen. – Und das Schönste vielleicht: Mein Vater fuhr mit dem motorisierten Fahrzeug voran und zog mich auf dem Fahrrad hinterher, durch den Wald!

Mein Vater war ein Held, ein Alltagsheld mit Kinderlähmung: Er wärmte uns das Essen an, wenn Mutti arbeiten gehen musste. Er schnitt Rasenkanten und Rosen im Garten – viele schöne Jahre lang tat er das! Den Staub saugte mein im Rollstuhl sitzender Vater, wenn Besuch kommen sollte. "Sehdreck" wegmachen, Krümelprogramm nannten wir dies.

Hellmuth Siegmund-Schultze, ca. 1978
Hellmuth Siegmund-Schultze, ca. 1978

Er hatte einen Kasten mit Uhrmacher-Schraubendrehern. Er konnte bis zu einem gewissen Grad alte Uhren (also kleinere Uhren, vielleicht auch Armbanduhren) reparieren. Das tat er auch.

Mein Vater war beim "Gideon-Bund", der Bibeln verteilte. Mein lieber Vati machte ganz lange Telefondienst für den Gideon-Bund. Meine Schwester bekam in der Schule auch eine solche Bibel - und fragte daraufhin ihren Vater, ob er das organisiert hätte. Er musste aber verneinen.

Kindheit, Schulzeit usw.

Ich bin in Hannover geboren und aufgewachsen. Als ich ein Jahr alt war, hatte ich Gehirnhautentzündung und musste in einem Kinderkrankenhaus liegen. Die "Geschichte" dazu geht so: Ich wollte immer Bratensoße haben zum Mittagessen. So jedenfalls sagten die Schwestern im Krankenhaus. Das Geheimnis war dies: Ich mochte immer schon zum Mittag etwas Flüssiges, weil mir das Mittagessen ohne ein bisschen Flüssigkeit zu trocken war. Zuweilen ist das immer noch so! - Meine Mutter gab mir klugerweise einfach Gemüsesaft. Aber die Schwestern im Krankenhaus wussten den Zusammenhang nicht, hatten nichts anderes als Bratensoße, gaben mir diese und sagten zu meiner Mutter: "Ihr Sohn ist aber verwöhnt. Der nimmt das Essen nur mit Bratensoße!" - Das stimmte natürlich nicht. Gemüsesaft hätte es auch getan.

Ich sagte mit 2 oder 3 Jahren: Litfaläuse statt Litfass­säule und später Plutscher statt Lutscher. Mutter sagte aus Spaß einfämeln statt einfädeln. Ich erinnere mich nicht mehr an meine Mathematik, die ich als Kind schon draufhatte, aber ungefähr stimmt das, weil meine Mutter es noch wusste: Ich zählte als Kind so: "1, 2, 3, .... 14, 15, 16, 18, 80, sechsundzwachzig." Das konnte ich zählen, weiter ging es nicht. Meine Mutter musste mir dies aber erzählen, ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern.

Ich weiß auch von der Erzählung meiner Mutter, dass ich Folgendes gesagt habe, als ich noch klein genug dafür war: »Die (gemeint waren solche bärigen Stofftiere wie hier oben links auf dem Foto) hab ich selbst GEBORT!« (Gebort hätte geboren heißen müssen) ...

Ich weiß noch, dass es sonntags fast immer Ei gab - und einen Becher Kaffee mit Kakao abgemildert. Ja, der Kaffee kam in den Kakao und wurde so "verdünnt", damit er nicht so stark war und damit wir vielleicht nicht so viel Coffein zu uns nahmen.

Exkurs: So bekommt man Besuch aus China

Irgendwann überraschte uns Martin Reisch, indem sich "jemand aus China" am Telefon mit den Worten meldete: "Hier ist der Kaiser von China!"

So in der Zeit, als wir noch nicht zur Schule mussten, hatten meine Eltern schon immer gute klassische Musik an. Das war gut, und ich bin ihnen heute noch dankbar dafür! Denn ich habe heute eine gute "Musikalisation" (Musikalisation ist musikalische Sozialisation)! - Meine Mutter erzählte mir, dass ich zu dem sechsten Ungarischen Tanz von Brahms schon als sehr kleiner Junge - so mit zwei Jahren, glaube ich - wippte oder "tanzte"!

Wie alt mögen wir gewesen sein? Vielleicht etwas mehr als zweieinhalb, drei? Ich hatte einmal lebhaftes Interesse am Puppenwagen meiner Schwester. Ich unternahm vielleicht den Versuch, ihren kleinen Wagen wegzufahren. Meine Schwester war nicht auf den Mund gefallen und sagte zu mir: "Vorsicht, der ist ähläcktrisch"! (elektrisch; d. h.: den Puppenwagen soll ich nicht berühren)  – Ich reagierte gar nicht darauf, im festen Wissen, da passiert nichts. Sie war bestimmt ärgerlich auf mich!

Mein Vater benutzte dieses hier: Klettenwurzel-Haaröl. Das Öl ist jetzt hier nur als Erinnerung mit dabei.

Ich kann mich noch – wenigstens ein bisschen – an meine Großmutter und ihre Vorliebe für Zankpatiencen erinnern; mit Rommékarten wird eine Zankpatience gespielt. Ich erinnere mich noch heute an meine "Erfindungen": Ich denke gerne an zwei oder drei selbstgebastelte Spiele – das waren Brettspiele wie Monopoly, aber viel einfacher – und an das Geschichtenerzählen mit Doktor Lupotkacce; ich schrieb in einer längeren Geschichte, dass Doktor Lupotkacce zu einem seiner Patienten sagte: "Halten Sie still, ich dreh Ihnen eine Schraube in Ihren Kopf, die ist noch locker!"

Wir spielten oft mit Worten. Unsere Mutter spielte mit uns "Teekesselchen" und "Kein - ohne". Was ist das? "Kein - ohne" geht so: "Kein Pferd ohne Reiter. Kein 'Steh' ohne 'Weiter'." (Es muss sich reimen.)


Farben:

Einer von uns beiden Kindern, meine Schwester oder ich, hat erfunden, dass die ganze Familie Farben zugeteilt bekam und sich für bestimmte Zwecke in einer bestimmten Reihenfolge befand. HASE: Hellmuth - Anne - Stefan - Elisabeth. Hellmuth (mein Vater) bekam die Farbe blau, meine Schwester bekam Gelb, ich war Grün und meine Mutter Rot.

Das wurde dann sichtbar bei Handtüchern im Bad, und bei weiteren Gelegenheiten auch: Bei einigen Gesellschaftsspielen wie zum Beispiel "Fang den Hut" war dies gut anwendbar. Wir bekamen einfach die farbigen Spielfiguren blau, gelb, grün und rot zugeteilt.

Als meine Schwester in der ersten Klasse war und gerade zu lesen begann, sagte sie zu Mutti: "Du kannst mich wieder von der Schule nehmen. Ich kann jetzt lesen. Ich kann die Buchstaben nun, also kann ich lesen." - Das war ja nicht so gedacht.

Als wir heranwuchsen, spielten wir natürlich auch auf der Straße. Und wir erfanden sogar Dinge, wie der folgende Beitrag zeigt.

Wir Kinder bauten einmal einen "Super-Roller". Dieser bestand aus zwei normalen Rollern (für Kinder) und einem etwa einen Meter langen Brett; das Brett nagelten wir zwischen die beiden Roller. Nun konnten zwei Kinder die Roller treten und vorwärtsfahren (und mit Absprache lenken!), und ein "Beifahrer" konnte in der Mitte zwischen den "Tretern" mitfahren, ohne zu treten. Und es bildete sich an diesem Vormittag eine Kindertraube um diese kleine Erfindung. Die Größeren wussten von Pferdestärke (PS) und wieviel das so etwa sein konnte auf dem Doppelroller. Als die Sprache auf "Null komma null null vier PS" kam, sagte Alexander schnell: "Ja, ich weiß: Null Komma Null Komma Nix Nix Nix!" – Und schon hatte der Doppelroller seinen Namen weg. Er hieß fortan: "Null Komma Null Komma Nix Nix Nix".

Hier gehört auch hin, dass wir Kinder, meine Schwester und ich, fast immer zusammenhielten, sogar, wenn wir uns mal gestritten hatten. Und meine Schwester lernte aus lauter Interesse jugoslawische (heute: kroatische) Inseln auswendig. Sie rezitierte diese Inseln so laut hörbar, dass ich sie auch fast auswendig konnte (weil ich es mithörte)! - Und als wir noch Kinder und Jugendliche waren, lasen wir Asterix und Obelix, und Tim und Struppi und Professor Bienlein. Und noch andere solche Dinge lasen wir. Ich glaube, das war schon in der Schulzeit.

Die längste Zeit in der Grundschule (Klassen 1 bis 4) war meist sehr interessant für mich, auch weil Mathe sehr interessant für mich war. Ich glaube, meine Mutter sagte über mich, ich sei mit ca. acht Jahren ausgeglichen gewesen in der Schulzeit (im Gegensatz zu den Schulferien) - auch weil ich den Anforderungen beispielsweise in Mathe immer gewachsen war: Link zu einer anderen Webseite! Ich ging nach der Phase in der Grundschule in ein Gymnasium und lernte gern Latein, Griechisch und Englisch - und später ein wenig Russisch. Besonders Mathematik machte mir durchweg viel Spaß. Ich war immer ein bisschen Tüftler und Mathematiker!

Ja, es faszinierte mich, etwas Neues zu lernen. Dazu gehörten etwas schwierige Rechenaufgaben (so genannte Textaufgaben); oder die griechische und auch die russische (kyrillische) Schrift. So musste ich immer wieder neu schreiben lernen, was mir gut gefiel. Und die deutsche Rechtschreibung (so wie man 1965 bis 1995 schrieb) gefiel mir auch und blieb im Kopf. Ich konnte solche Dinge gut behalten.

Russisch und Neugriechisch
Russisch und Neugriechisch

Zum Thema "Griechisch" passt auch noch, dass wir von der Schule aus in Griechenland waren und die Akropolis und andere Wichtigkeiten besichtigen mussten - und vorher für diese Reise Neugriechisch lernten, jedenfalls ein paar Grundlagen.

Apropos Schulzeit. Ein Lehrer sagte immer: "Das ist ein falscher Fehler!" - Oder: "Was fehlt, ist 'n Fehler."

Ich hatte bei dem sehr netten Lehrer Herrn Gappa Latein - und er war auch "Klassenlehrer". So begann mein fünftes Schuljahr im Gymnasium. Ich prägte den Spruch: "Herr Gappa mit der Mappa ist unser Papa." - Als ich also Latein in der Schule hatte, was ab der 5. Klasse im Gymnasium der Fall war, lehrte mich mein Vater: "So wörtlich wie möglich, so frei wie nötig." Das bezog sich auf die Übersetzung von lateinischen Texten. Ganz am Ende meiner Schulzeit lasen wir übrigens Caesar: De Bello Gallico.

Eine andere Begebenheit, die meinen Vater betrifft: Vati stützte sich manchmal mit dem Ellenbogen auf dem Tisch. Dann schubste meine Schwester seinen Arm vom Tisch. Und weil Vati Humor hatte, "kippte" er aus Spaß extra stark zu einer Seite und ein bisschen nach unten weg, weil er vorgab, sich nicht halten zu können.

Ich erinnere mich noch gut an meine Vorliebe für Vivaldi und auch sonst für Italienischen Barock. Und ein bisschen mochte ich türkische und jugoslawische Musik. Und ich mochte manche andere moderne Musik von P. (wg. Datenschutz nicht ausgeschrieben).

"Raus aus Metz, Paris ist größer!", so sagte unsere Mutter, wenn sie meinte, wir sollten raus aus dem Bett morgens. Auch in dieser Zeit hatten unsere Eltern eine kleine Langhaardackelhündin angeschafft. Sie, die "Ila", war wirklich quicklebendig. Sie erfreute uns alle so 18 Jahre lang, denn sie lebte so lange. Und das Schönste war vielleicht: Das Hundchen versuchte, uns - meine Schwester und mich - morgens zu wecken. Sie knabberte dann vorsichtig an meinem großen Zeh und versuchte, mich aus meinem Hochbett zu ziehen! Ich erinnere mich an eine besondere Situation: Meine Mutter sagte: "Ila, hol mal die Kinder aus dem Bett!" Ila verlangte gleich ein "Frolic" (ein Leckerli für Hunde). Mutti sah sofort nach, ob ich aus dem Bett heraus war. Ich war noch im Bett! Da sagte Mutti zu Ila: "Nein, hol Stefan aus dem Bett, dann bekommst du dein Frolic!" Also musste Ila mich richtig aus dem Bett herausbekommen! Was sie auch schaffte.

In meiner Schulzeit gab es etwas ganz Frommes: Ich habe mich im Herbst 1972 zu Jesus gewandt. Das geschah so: Meine Schwester hatte Kontakt zum CVJM Hannover. Sie ging bald regelmäßig dorthin. Und sie ermutigte mich eines Tages mitzugehen. Ich ging danach irgendwann mit. Und ruck-zuck habe ich mich mit Hilfe von Johannes 11 (Verse über die Auferweckung des Lazarus) zu JESUS bekehrt! Das war schön. Es war kein Zwang.

Regelmäßig zu Silvester hatten wir eine Schüssel mit Wasser; darin schwammen kleine "Schiffchen" aus heilgebliebenen Walnuss-Schalen-Hälften. In jeder Walnuss-Hälfte war je eine kleine brennende Kerze eingeklebt, die dann brennen musste. Das Wasser in der Schüssel löschte so die "Schiffe", die in Brand gerieten.

Gerne erinnere ich mich daran, dass die Eltern und somit wir alle viel Besuch hatten. Äthiopier, Erik Grubert, Andreas Tangermann usw. Was noch als gute Gewohnheit bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass wir - initiiert durch unsere Eltern - viel Musik, ja auch christliche Musik hörten; auch von Merv und Merla Watson und von Talbot, um einige wenige Beispiele zu nennen. Das war sehr schön. Und wir sangen auch!

Eine besondere Zeit war es im Annastift. Dort besuchten wir als ganze Familie die so genannte Teestube. Mein Vater machte hier Andachten. Wir halfen mit, Schwerbehinderte zu schieben, ihnen den Tee zu reichen usw.

Urlaub

Sozusagen als Vorbereitung auf die Jugoslawien-Reise im Jahre 1971 lernten wir einige serbokroatische Vokabeln, und ich schrieb auf einer Schreibmaschine: "Dosta, dosta, spavam." Sollte spaßigerweise heißen: "Genug, genug, ich schlafe." - Heute wird es wohl Serbisch und Kroatisch geben, aber damals gab es noch die Sprache und Schrift "Serbokroatisch"!

Stefan, 1973
Stefan, 1973

Hier oben bin ich in Kroatien (damals hieß es noch Jugoslawien); ich durfte mit dem etwas klein im obigen Bild sichtbaren kleinen Motorboot fahren und einige Runden drehen, so erlaubte es mir Martin R.! Super!


Violine

Dank an Frau Heinke: sie war die beste Geigenlehrerin, die ich mir vorstellen konnte. Sie hatte eine Engelsgeduld mit mir, als ich keine Lust mehr auf meine Geige hatte.

Gitarre

Als ich Violine lernte, bekam ich fast zugleich Gefallen an der Konzertgitarre — auch dadurch, weil meine Schwester eine Konzertgitarre bekam und das Spiel auf ihr lernte. Später begleitete ich gesungene Lieder mit der Gitarre, aber ich hatte nie einen Gitarrenlehrer gehabt.

1999
1999

Am Sonntag, den 4. Januar 1976 habe ich mich in Hannover-Kirchrode im Hause unseres "Hauskreises" taufen lassen. Leider waren meine Eltern und meine Schwester nicht dabei.

Nach der Schule

Das war wirklich schön, in Wolfenbüttel, in der Bibelschule:

Ganz vielen Dank an Bob Humburg: er war der liebste Mensch! Das können mehrere Menschen, die ihn kannten, bestätigen. Auch Bill war nur ermutigend und gut. Und besten Dank an die übrigen Geschwister in Wolfenbüttel! Sie waren auch lieb.

 

Vielen Dank an Samuel und Miriam: sie waren gute Seelsorger - und hatten viel Geduld mit mir.

Dann danke ich etlichen Christen in Hannover!

Dank an Gottfried Hipp: er war ein prima Ingenieur in seinem Fach. Und sehr, sehr lieb zu uns!

 

Danke, lieber Gerhard E.! Du hast nie was Negatives zu mir gesagt, obwohl es Grund dazu gegeben hätte.

1983
1983

Interessanter Zivildienst, dort im Krankenhaus in Hannover-Heidering! Zuerst durfte ich EKG's schreiben, danach neun Monate lang immer ähnliche Röntgenaufnahmen machen, mit fahrbaren Geräten — siehe Foto — auf Intensivstationen. Und nur einige Zeit später machte ich in demselben Krankenhaus ein Praktikum in der Informatik, leider nur zwei Wochen lang.

Dank an Mike P.: er war besorgt um mich, und lieb zu mir. Es war schön. Dank an alle, an Walter und Helmut!

Vielen Dank, liebe Birgit S., Du hast mich sehr getröstet, als es mir schlecht ging!

 

Hier bin ich im Ruhrgebiet. Einen (nicht ernst gemeinten) Dank bekommt der legendäre Home-Computer C-64. An diesem Heimcomputer lernte ich die Art BASIC kennen, die es damals gab. Das Programmieren faszinierte mich sehr!

Danke für die Zeit in Essen (Ruhr)! Danke sage ich zu Richard und Sabine, und auch den fleißigen Lehrern wie Herrn Spelter, Frau Bornhöft und Herrn Barbrock und den anderen. Sie gaben mir die beste Ausbildung, die möglich war.

Dank an Peter B.: er hatte die Ruhe weg — und war lieb, das war gut. Danke, Bea und ihr alle! Und in Frankfurt im Jahr 1989 kaufte ich mir mein erstes Auto und meinen ersten Personal-Computer, also hoffte ich auf einen deutlich besseren Rechner als einen Homecomputer. Aber — ich staunte, dass der AT nur in schwarz-weiß darstellte! Die Technik hätte ja auch so weit gediehen sein können, dass es farbig erscheint.

Und etwa ein Jahr später legte ich richtig los und kaufte mir den "C++-Compiler", so nennt man das. Da lernte ich wieder einige Jahre danach u. a. das Programmieren, jedenfalls  bis zu einem gewissen Grad. Bis zum objektorientierten Ansatz bin ich ja in meinem Programmiererleben gekommen.

Von 1989 an bis ca. Januar 2013 besaß ich einen heutzutage uralten PC mit 40 MiByte Festplatte (Die Einheit ist m. E. Mebibyte!): man sagte 80286 oder AT-286 dazu. Es war ein AT mit 5 ein Viertel Zoll Diskettenlaufwerk, entwickelt nach PC und XT.

Im Sommer 1990 ging ich nach Duisburg. Danke, Richard und Hajo, ihr Ermutiger! (Und Christian, Charly, Hans usw.)

Dank gehört meiner Mutter, weil sie 1990 auf mich aufgepasst hat, dass ich mich um meinen Magen kümmerte, der nötig meine Aufmerksamkeit brauchte!


... Meinen Frieden gebe Ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht! Das war der Vers (in Johannes 14, 27), der mich 1992 bis 1996 begleitete. Besonders bei der etwas schweren Arbeit. Danke, Elke!

Ganz besonders 1993-1997 lernte ich mein C++ so für mich. Und auch noch ein wenig 4DOS. 1997 entstand die Idee eines ganz kleinen COGPACKs.


Die Vergebung, die ich jetzt gewähren konnte - und kann

Hier geht es um die Vergebung, die ich gewähren musste und noch muss.

Ganz großer Dank in Höchstform an den liebenden HERRN, Der mir um Ostern und Pfingsten 2011 das Vergeben eigentlich so richtig erst jetzt beigebracht hat - (ist meine Schuld). Ich begann, so richtig tief zu verzeihen - und wie noch nie die Bibel zu lesen.

Viel mehr möchte ich dazu nicht schreiben, nur so viel: ich soll vergeben und verzeihen. Das sagt Gott sehr deutlich in Matthäus 6, Verse 12 und 14 und (ernst) Vers 15!

Besonderer Dank gehört an dieser Stelle Derek Prince und seinen hervorragenden Büchern!! Man sehe bitte auch nach bei Derek-Prince-Ministries: de.ibl-dpm.net. Eine Leseprobe ist hier, und zwar aus dem Buch "Gottes Erfolgsstrategie für Ihr Leben":

"Wenn Sie heute Seine Stimme hören, dann verhärten Sie Ihr Herz nicht. Entwickeln Sie eine Haltung der Anbetung (Hervorhebung von mir) und lernen Sie zu ruhen. Vergessen Sie nicht: Der Heilige Geist hält nach einer bestimmten Art von Menschen Ausschau — die Art von Menschen, deren Herz untadelig und Gott uneingeschränkt zugewandt ist. Seien Sie dieser Mensch mit Charakter, und Gott wird sich um Ihretwillen als stark erweisen."


Dank zum Schluss

Dank auch an die lieben Leute, die so mit mir zu tun haben: Angelika, Harald, Klaus, Anna, Ulla, Marita und Tobias und Carsten und Marina und Merle und Elena und Oliver - und so weiter.

Es sind viele Menschen, das ist schön.

Dank an Manfred F. und den Hauskreis und die Gemeinde und Thomas und Martin H.! Es ermutigt mich, wenn man untereinander Liebe zeigt!


Wenn man richtig Vergebung aussprechen kann, so wird das ganze Leben ganz neu, weil Gott es segnet!

Nur-Positives ist vielleicht ganz anregend für einige Menschen, die auch das Thema Vergebung mögen. Denn darum ging es mir auch sehr! Schön, dass du den Beitrag bis hierhin gelesen hast!